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Rechnungen bleiben offen

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„Geschäftsfrau“ treibt in Bonn/Köln ihr Unwesen

Vor einem „Brötchenkrieg“ warnt der „Kölner Express“ die Bäcker im Raum Köln/Bonn. Anlass ist eine so genannte Geschäftsfrau, die immer wieder Läden eröffnet, ihre Backwaren von örtlichen Bäckereien liefern lässt und dann nicht zahlt.

Die Rede ist von einer Sonja P., die längst Pleite sei – es heißt, sie habe Insolvenzantrag beim Amtsgericht Koblenz gestellt und der Gerichtsvollzieher verfolge sie bereits seit 16 Jahren. Was die Geschädigten am meisten wurmt, ist, dass die Frau bislang trotzdem von keiner Behörde gestoppt werde. Mittlerweile belaufen sich die aufgelaufenen Gläubigerschulden auf 280.000 Euro, allein in Bonn sollen es 52.000 Euro sein.

Frau P. eröffnet immer wieder Backshops, Bäckereien oder Stehcafés und kaufe dafür ihre Waren bei Bäckereien ein. Innerhalb eines Jahres werde dann der Laden von heut auf morgen geschlossen, die Rechnungen an die Lieferanten bleiben offen. Beim jüngsten Fall – einem Geschäft in der Bonngasse, der gerade mal ein halbes Jahr existierte – warten Bäckerei (20.000 Euro), Malermeister (1000 Euro), Schreiner (8000 Euro) und Ladenbauer noch heute auf die Bezahlung ihrer Leistungen.

Wie es heißt, habe Sonja P. bereits vorher in einem Backshop mit Stehcafé an der Siegburger Straße ähnlich verfahren und knapp ein Jahr nach der Eröffnung die Lieferanten nicht mehr bezahlt. Auch hier soll ein Bäcker um 19.000 Euro geprellt worden sein. Dessen Anwalt hatte Strafanzeige wegen Betruges gestellt.

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