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Mit Hartz-IV-Brot Zeichen gesetzt

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Hannover (rgb). Hartz IV revolutioniert auch den Brotmarkt. Der vietnamesische Bäckermeister Ngoc Quyen Dang will mit seinem „Hartz-IV-Brot“ für 99 Cent auch ein Zeichen setzen, denn er sieht die Existenz seines Kleinbetriebes durch Discount-Bäckereien gefährdet.

Rund 40 Brote verkauft er täglich, berichtet der Bäcker, der seit 25 Jahren in Deutschland lebt und seine Bäckerei in Hannovers Szeneviertel Linden betreibt. Dang:

„Die Leute freuen sich, lachen, finden das ganz lustig und nehmen gleich eins mit“.

Allerdings fühlte sich eine Sachbearbeiterin beim Arbeitsamt, die Hartz-IV-Unterstützung bearbeitet, auf den Schlips getreten.

Dang verkauft das Brot nicht gegen Vorlage einer Hart-IV-Bescheinigung, sondern auch an wohlhabendere Kunden.

Dang will zudem Bewusstsein für die Folgen der Arbeitsmarktreformen wecken, denn das tägliche Brot sei zu teuer geworden.

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