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Ehrungen zum närrischen Jubiläum

Der Elferrat bei der 44. Backtrogsitzung der Bäckerinnung Heidelberg. (Quelle: dt-press)+Zur Fotostrecke
Der Elferrat bei der 44. Backtrogsitzung der Bäckerinnung Heidelberg. (Quelle: dt-press)

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Prisma

Sängerkranz der Bäckerinnung Heidelberg / Gesellschaftliches Ereignis der Region

Eine Jubiläums-Zugabe hatten die Macher der „Großen Backtrogsitzung“ von vorn herein mit eingeplant. Die jetzt zum 44. Mal durchgeführte und in der Rhein-Neckar-Region als gesellschaftliches Ereignis fest etablierte Veranstaltung feierte närrisches Jubiläum, die vier mal elf. Eine Stunde mehr Programm, zahlreiche Ehrungen und eine Chronik im Liederheft waren sichtbarer Ausdruck dafür.

Die einzelnen Auftritte reichten einmal mehr von Garde- und Schautänzen über Büttenreden, Stimmungsmachern und Witzbolden bis hin zur Eigenpräsentation des „Sängerkranz“; diesmal zusammen mit dem „Liederkranz“ aus Heidelberg. Sitzungs-Präsident Johann Grab ging auf die Besonderheiten der diesjährigen Sitzung ein und hatte einmal mehr eine große Zahl an Ehrengästen zu begrüßen.

Ihr Können als Tanzgruppen zeigten die „Schlabbdewel“ Friedrichsfeld, die Garden des ECC Eppelheim, der „Käsekuche“ Reilingen sowie ein Männerballett, die „Piraten“ aus Friedrichsfeld.

Jux und Spaß gab es kunterbunt. Die im Hessischen Fernsehen als „Tolle Dolle“ auch schon aufgetretene Marina Krug brachte mit ihren Weisheiten aus dem täglichen Leben die Lachmuskeln in Bewegung. Die „Ehrenjungfrau“ alias Markus Weber machte deutlich, dass man als Jungfrau geboren wird. Das Problem bestehe darin, diesen Status zu behalten. Sie agiere auch als Brandschutz-Beauftragte im Altersheim und empfahl die Verwendung einer bestimmten Creme „wenn's am Ausgang brennt.“

Der Mann mit dem Koffer (H. Baumann) legte dar, dass mit zwölf Stunden arbeiten pro Tag schlicht und einfach ein Halbtags-Job gemeint sei. Die Apotheken-Umschau sei für ihn die Bravo für Rentner. Spaßvogel Ottmar (Griesel) fand es bedauerlich, dass ihn seine Frau nicht für ganz voll nehme, obwohl er fast jeden Tag besoffen wäre. Sie komme aus einem so feinen Haus, in dem sogar die Tortenböden noch mit Teppich belegt sind.

Als Nachwuchs-Büttenredner zeigte sich der Junge Karl aus Friedrichsfeld. Er berichtete über Ereignisse, die geschahen, als seine Mutter noch den Führerschein machte, und erntete anhaltenden Beifall dafür. Nicht fehlen durfte Zwerg Perkeo samt Gefolge als die Symbolfigur der Heidelberger Fastnacht. Er hielt eine lobende Ansprache und würdigte die Bäcker in ihrem unermüdlichen Bemühen Spaß und Freude zu vermitteln. Die Chöre „Sängerkranz“ und „Liederkranz“ gaben Kostproben ihres Könnens.

Danach folgten die Ehrungen verdienter und langjähriger Mitglieder des Sängerkranz. Diejenigen, die anwesend waren, erhielten von Senats-Präsident Bernd Sailer, Ehren-Präsidenten Rolf Blank und Sitzungs-Präsidenten Johann Grab Urkunden und Geschenke unter dem Beifall der Gäste. Den selten vergebenen „Goldenen Bäcker-Orden“ erhielt Otto Stadler. Die „Goldene Brezel“ ging an Erika Seip, und der „Goldene Salzweck“ wurde Wolfgang Frisch zugesprochen.

Für 33 Jahre als Senator und damit Mäzen der Backtrogsitzung wurden Fritz Blank und in Abwesenheit Otto Schwefel ausgezeichnet. Meriten gab es für 44 Jahre Aktivität bei der Backtrogsitzung für Waltraut Stadler, Gudrun Blank, Elfriede Kläres, Günther Wasna und Rolf Blank. Für 33 Jahre Mitwirkung wurden Erika Seip, Martha Moritz und Oskar Burkert geehrt. Anschließend wurden Maria Oehler, Karl Dehoff, Angelika Blank, Tanja Kaiser, Johann Grab, Bärbel Wasna, Monika und Anette Böhm für mehr als 22 Jahre Aktivität ausgezeichnet.

Für Stimmung sorgte Solist „Karl'sche“ alias Karlheinz Elsenbast und zum Schluss kamen die „Froschteich-Sänger“.

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