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Die Schweiz und der Königskuchen

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Bern (rgb). Einem dänischen Bohnenkönig verdanken die Schweizer ihren Königskuchen. Vor gut 50 Jahren hing ein Barockgemälde über dem elterlichen Sofa von Max Wahren, welches die Krönung eines Bohnenkönigs darstellte. Der Bohnenkönig, für einen Tag wird per Los ein Bürger zum König proklamiert, wird bereits von den antiken Römern dokumentiert und wie Max Wahren vermutet, war dieser Brauch bereits bei den Sumerern (3.Jahrtausend v.Chr.) bekannt.

In der Schweiz konnte er den Brauch in Lausanne 1390 belegen, als die Stadt ihrem eintägigen Stadtkönig zwei Fass Wein spendierte. In Zünften wurde sogar schon 1311 mit einer in einen Kuchen eingebackenen Bohne ein Zufallskönig bestimmt. Die Idee des Königskuchens mit der eingebackenen Bohne wurde vom ehemaligen Zentralsekretär des Schweizerischen Bäcker- und Konditorenmeisterverbands, Bruno Heilinger, aufgegriffen und dank eines Rezeptes der Luzerner Bäckerfachschule realisiert.

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