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Das Nussgipfel im Visier

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Auch in der Schweiz Diskussion um Transfettsäuren

Zürich (rgb). Nach einer veröffentlichen Studie der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) über schädliche Transfettsäuren müssen die schweizer Bäcker um ihre beliebten Nussgipfel kämpfen. Besonders die handwerklich arbeitenden Bäcker ärgern sich, denn in vielen Kleinbetrieben wird schon seit langem mit Butter gebacken.

Daniel Jakob vom Schweizerischen Bäckerverband: „Viele Kleinbetriebe stellen ihren Blätterteig schon lange aus Butter und nicht aus gehärtetem Fett her.“

Die ETH-Forscher fanden heraus, dass viele Lebensmittel einen erschreckend hohen Transfettsäuren-Anteil haben. Am schlechtesten schnitten Nussgipfel respektive Blätterteiggebäcke ab. Der Grund: Blätterteig enthält viel Fett, und oft wird der Teig aus gehärteten Fetten hergestellt. Schon geringe Mengen des Stoffes erhöhen das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen erheblich. Butter enthält im Gegensatz zu vielen gehärteten Fetten praktisch keine Transfettsäuren.

Jenen Bäckern, die bis jetzt noch gehärtete Fette verwenden, empfiehlt der Verband, auf Butter umzustellen. Im Gegensatz zur Industrie, die für die Herstellung von Backwaren auf verarbeitungstolerante Fette angewiesen sei, könne sich der kleine Bäcker profilieren, empfiehlt der Bäckerverband, indem er Butter und ungehärtete Fette verwende.

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