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Am Steuer eingeschlafen

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Ein Bäcker raste in den Gegenverkehr

520 Euro Geldstrafe, Entzug der Fahrerlaubnis und drei Monate Führerscheinsperre verhängte kürzlich ein Richter beim Amtsgericht Rinteln gegen einen Bäcker, der im März vergangenen Jahres in den Nachmittagsstunden mit seinem Lieferwagen auf einer Umgehungsstraße frontal in den Gegenverkehr gefahren war: Der Mann war in übermüdetem Zustand am Lenkrad des Verkaufswagens eingeschlafen. Bei dem Verkehrsunfall wurden vier Menschen schwer verletzt, darunter der Unfallverursacher selbst.

Der inzwischen arbeitslose 54-jährige Bäcker fuhr an einem Sonntagmorgen mit einem Transporter nach Lemgo, um dort auf einem Flohmarkt Backwaren zu verkaufen. Am Nachmittag beendete er die Arbeit, machte sich auf den Heimweg und fiel schon bald durch seine unsichere Fahrweise auf. Auf der Umgehungsstraße zog er den Verkaufswagen langsam auf die Gegenfahrbahn, prallte zunächst gegen den Opel einer Berlinerin und stieß anschließend frontal mit dem Nissan eines Blombergers zusammen. Während die Berlinerin mit dem Schrecken davon kam, erlitten der Nissanfahrer und seine beiden Kinder schwere Verletzungen. Der Angeklagte kam mit einer Leberquetschung und einer Rippenserienfraktur ins Krankenhaus, wo er eine Weile im Koma lag.

Erschwerend für den Amtsrichter kam hinzu, dass der Angeklagte am Unfalltag gar nicht mit dem Auto hätte unterwegs sein dürfen: Nachdem er in Hannover ein Rotlicht missachtet hatte, war er mit einem Fahrverbot belegt worden, das im März 2004 noch gar nicht abgelaufen gewesen war.

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