Prisma

Sachsens Farben auf dem Kilimanjaro

Sächsischer Verbandswimpel weht auf dem höchsten Berg Afrikas


Dresden (p). Auf dem Kilimanjaro – dem mit fast 6000 Metern höchsten Berg Afrikas – wehen seit einigen Tagen der Verbandswimpel des Landesinnungsverbandes Saxonia des Bäckerhandwerks Sachsen und die sächsische Landesfahne. Zwei Bäckermeister aus Freiberg, Obermeister Frank Klemm (58) und sein Innungskollege Dietmar Richter (55), haben sie am Gipfelkreuz befestigt. Gemeinsam mit zehn anderen Bergsteigern, 55 Trägern und einem Kamerateam bestiegen sie in vier entbehrungsreichen Etappen den Berg bis zum höchsten Punkt, dem Uhuru Peak (ehemals Kaiser-Wilhelm-Spitze).

„Es war uns ein besonderes Anliegen“, berichtet Obermeister Klemm sehr stolz, „zu Ehren des 125-jährigen Jubiläums unseres Landesinnungsverbandes den Verbandswimpel am Gipfelkreuz anzubringen“.

Bei einem herrlichen Sonnenaufgang über den schneebedeckten Gletschern und bei geradezu grandioser Aussicht auf das gesamte Gebirgsmassiv konnten sie ihr Vorhaben in die Tat umsetzen.

Die beiden Bäckermeister haben sich im Vorfeld der Expedition natürlich durch intensives Training in ihrer Heimat im Erzgebirge für die Strapazen fit gemacht. „Trotzdem“, erinnert sich Frank Klemm, „war die letzte Etappe die schwierigste und mit siebzehn Stunden auch die längste. Wir mussten bei jedem Schritt dreimal Luft holen, die verdammt knapp wurde“.


Artikel vom 16.08.2007
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