Prisma

Moderne Gugelhupfform

Für das Elsässer Kultgebäck wird neues Outfit gesucht


Straßburg (ke). Über den Geschmack und seine Beliebtheit gibt es keine Diskussion. Seine Form allerdings erscheint den Elsässern doch etwas altbacken. Es geht um das Statussymbol elsässischer Backkunst, den Gugelhupf, auch als Guglhopf, Kougelhopf oder Kouglof bekannt.

Wie der elsässische Regionalrat kürzlich bekannt gab, soll eine Gruppe junger Designer dem traditionellen elsässischen Napfkuchen eine neue und originelle Form verpassen. Finanzielle Unterstützung für das „Koug“ genannte Vorhaben bei der Industrie- und Handelskammer von Straßburg und Bas-Rhin.

Ziel der Modernisierungsaktion sei es, dem Wissen der Region einen „zeitgenössischen und innovativen Stempel“ aufzudrücken. Bereits Ende Juni wollen die Jungdesigner einer Jury aus Künstlern, Bäckern und Töpfern rund zehn neue Backformen präsentieren.

Die neue Form ist Teil eines Projekts zur Darstellung regionaler Unternehmen bzw. regionaler Produkte, die sich anlässlich der „Straße des Designs“ vom 14. bis zum 30. Juni 2007 präsentierten.

An der Idee des Teilprojekts, ein neues Original für die Kougelhopfform zu verwirklichen, sind auch die Straßburger Bäcker und Konditoren beteiligt. Die Betriebe, die an der Aktion teilnehmen, wollen die gekürte neue Form, die ein Töpfer aus Soufflenheim herstellt, in ihren Backstuben verwenden. Eine zusätzliche Ausstellung in Strassburg informiert zudem über die Entstehung der verschiedenen Modellformen.


Artikel vom 06.06.2007
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