Prisma
Mit Ausbildung die Zukunft sichern
Fachkräftemangel war Thema beim „Tag des Handwerks“ in München

Obermeister Fritz Berg von der Bäckerinnung Cham (links) beim Smalltalk mit Minister Erwin Huber und BHT-Präsident Heinrich Traublinger, MdL. Foto: Pregler
Der Präsident des Bayerischen Handwerkstages (BHT) Heinrich Traublinger machte deutlich, dass die Handwerksbetriebe in Zukunft noch mehr als bisher auf ältere, erfahrene Arbeitskräfte, Frauen und Hochschulabsolventen zugehen müssten. Vor allem auch Migranten bekämen berufliche Chancen geboten. Diese Fachkräfteressourcen gelte es verstärkt zu erschließen.
Ausbildungsqualität sichern
Bayerns Wirtschaftsminister Erwin Huber stellte fest, dass Ausbildung das beste Mittel gegen Fachkräftemangel ist. Das Handwerk steht traditionell vorbildlich da, wenn es um die berufliche Ausbildung der Jugendlichen geht. Der Minister begrüßte, dass der Ausbildungspakt zwischen Wirtschaft und Bundesregierung verlängert wurde. Die berufliche Ausbildung im Handwerk wird von der Bayerischen Staatsregierung bereits seit vielen Jahren finanziell unterstützt. So etwa durch Zuschüsse für neu geschaffene Ausbildungsplätze im Rahmen des Programms „Fit for work“, durch den Bau und Ausstattung der Berufsbildungszentren oder die Mitfinanzierung der überbetrieblichen Unterweisungskurse. Huber: „Wir nehmen Geld in die Hand, um damit die ausbildenden Betriebe zu entlasten und eine hohe Ausbildungsqualität zu sichern. Das Geld ist gut angelegt.“
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