Prisma
Mit 300-Euro-Schein bezahlt
Frankfurt/Mainz (rgb). Nicht weniger als 40-mal gingen bislang 300-Euro-Noten über den Ladentresen, so die Bundesbank in Frankfurt. Mit ihrer grünen Färbung ähneln die Scherz-Banknoten zwar der 100-Euro-Note – doch an dem Tor, das auf dem Schein abgebildet ist, lehnen zwei nackte Damen. Ein Familienvater legte den Scherzschein in die Küche. Seine ahnungslose Frau ging damit zur Bäckerei, um Brötchen für 3 Euro zu kaufen. Das Wechselgeld von 297 Euro wurde ihr anstandslos ausgezahlt. Viel ernster und dreister sind die Blüten aus Osteuropa, die Banden versuchen auf den Markt zu bringen. Besonders beliebt sind 50 und 100-Euro-Scheine. Auf eine Million echte Banknoten kommen 20 Fälschungen, was doppelt so viele wie zu D-Mark-Zeiten sind.
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