Prisma
Kultur rund um die Breze
Ein internationales Gebäck deutscher Herkunft

HWK Präsident H. Traublinger und Cartoonistin Margit Kübrich vor der Brezn als Symbol mit dem Titel: „Der Breznplanet“.Foto: Eberhardt
„Das Breznparadies“ heißt die Ausstellung, zu deren Eröffnung Handwerkskammer und Bäckerinnung München geladen hatten. Dazu boten die Bäcker zur Verkostung alle modernen Variationen der Brezeln an: groß, klein, geschlungen, geflochten oder mit Käse überbacken. Wie Obermeister Heinz Hoffmann verriet, hatten seine Bäcker den ganzen Morgen nur Brezn geschlungen- Die Handwerkskammer, die sonst ihre Präsidentengalerie im Foyer präsentiert, bekam mit der Brezn-Ausstellung nun ein weiteres Forum, das neben der Handwerksgalerie in der benachbarten Ottostraße aktuelle und traditionelle Handwerkskunst zeigt. HWK-Präsident Heinrich Traublinger stellte den Gästen die Künstlerin und ihre Arbeiten vor. Der Kontakt mit den Bäckern war nach einer erfolgreichen Ausstellung ihrer Breznbilder in Rahmen einer Künstlergemeinschaft im Münchner Valentin-Musäum und durch die Bekanntschaft mit Bäckermeister Helmut Traublinger zustande gekommen.
Die Zeichnungen von Margit Kübrich zeigen in witziger Form die für die Künstlerin denkbaren Einsatzmöglichkeiten dieses beliebten Gebäcks. Kübrich sieht die Brezn als ein „Ursymbol, das weltweit verstanden wird“ und in hohem Maße Identifikation mit Bayern schafft. Obwohl die Brezel mittlerweile selbst in Japan oder Moskau angekommen ist, werde sie weltweit als Spezialität aus dem Freistaat anerkannt. Den bei der Vernisage anwesenden Bäko-Vertretern allerdings hatten es dann doch die Münchner Breznbilder angetan. Sie erwarben gleich vier der ausgestellten Illustrationen.
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