Prisma
Japaner fürs Bäckerhandwerk begeistert
Bäckermeister Pommerencke bietet Gästen aus Fernost handwerkliche Fortbildung

Bäckermeister Pommerencke (2. v. l. stehend) mit seinen Gesellen sowie Professor Kohei Yoshinaka und Professor Sven Holst mit ihren Studentinnen und Studenten und Betreuern vom Kreisjugendring. Foto: Töpfer
Seit sechs Jahren besteht eine Partnerschaft zwischen dem Kreisjugendring Zollernalb und der Universität Fukuoka in Japan. Dabei werden die Studierenden aus Fernost von deutschen Gastfamilien aufgenommen, deren Alltag sie aus nächster Nähe erleben und kennen lernen. Für den Kreisjugendring ist Friedrich Pommerencke ein lieb gewordener Partner, weil er stets mit großer Liebe und Begeisterung bereit ist, einen Arbeitsnachmittag zu opfern und die Materialkosten zu spendieren. Mit von der Partie sind dabei auch seine Gesellen Alfred Hartmann, Tino Röbisch und Denis Haasis.
Zunächst wurden die Gäste mit ihren Professoren Kohei Yoshinaka von der Fakultät Kultur und Erziehung an der Uni Saga und Sven Holst (Uni Fukuoka) aus dem Land der aufgehenden Sonne mit sauberer Berufskleidung ausgestattet, bevor ihnen Friedrich Pommerencke seine handwerkliche Bäckerei mit den Worten vorstellte: „Bei uns läuft die Ware nicht vom Band, wir schaffen noch mit Herz und Hand“. Doch dann ging es Schlag auf Schlag: Bäckermeister Pommerencke holte eine große Portion Sauerteigbrot hervor, den er bereits angemacht hatte und der in der ganzen Backstube einen guten Geruch verströmte. Nächster Schritt war die Aufteilung des Teigs in handliche Portionen und deren Formung zu Brotlaiben, verbunden mit der Aufforderung an die Gäste, doch selber ihr eigenes Brot zu formen.
Dabei erwiesen sich die jungen Leute aus Fernost als außerordentlich aufmerksame Beobachter, die sehr schnell den Bogen raus hatten, wie man den Teig behandeln muss um einen formschönen Brotlaib daraus zu machen.
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