Prisma

In China sind Backwaren im Kommen

Auch bezüglich des Lebensmittelangebots findet eine Anpassung an den Westen statt


Shanghai-Hongkong (rs). Bei einer Chinareise konnte unser Fachmitarbeiter Rolf Stecher viele interessante Einblicke aus dem Reich der Mitte erleben. Mit der Öffnung zum Westen hin hat sich in China eine Dynamik entfaltet, die seinesgleichen in der Welt sucht. Gebaut wird rund um die Uhr, auch sonntags.

Die Geschäfte sind fast durchgehend geöffnet und die großen Städte bieten in ihrem Zentrum den ganzen Glanz der westlichen Konsumgesellschaft. Würde man die chinesischen Schriftzeichen und die vielen Chinesen nicht sehen, so wüsste man nicht, ob man bei McDonalds in New York, Paris, London oder Berlin sitzt.

Nach wie vor ist Reis die Grundlage praktisch aller Mahlzeiten. Aber Brot und Backwaren sind im Kommen – zumindest als kulinarisches Statussymbol für gehobenen Gesellschaftschichten.

Was die Backkultur angeht, so werden vor allem schöne und gute Hefefeinteiggebäcke angeboten. Auch bei den Torten und Kuchen zeigt sich ein internationaler Stil mit aufwendigem Dekor. Auffallend ist auch ein breites, gut schmeckendes, interessantes Dauergebäckangebot.

Das Fotografieren in den Verkaufsräumen sehen die Chinesen nicht gerne, deshalb wurde sozusagen mit „versteckter Kamera“ aufgenommen.


Artikel vom 22.03.2007
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