Prisma

Flexible Backformen sicher

Kunststoffe werden immer häufiger verwendet


Lüneburg (ke). Backformen aus Silikon sind vor allem beim Verbraucher beliebt: Denn das Einfetten ist nicht mehr nötig, damit sich der Kuchen nach dem Backen gleichmäßig aus der Form lösen kann. Das Institut für Bedarfsgegenstände des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit  (LAVES) hat nun Backutensilien aus dem Handel genauer unter die Lupe genommen.

Untersucht wurden außer Backformen aus Silikon auch weitere flexible Erzeugnisse wie Backhandschuhe, Backunterlagen, Back- und Kochpinsel sowie Teigschaber. Dabei stellte sich heraus, dass nur einer von 25 Backformen die Anforderungen an die gute Herstellungspraxis wegen einer zu hohen Abgabe flüchtiger organischer Bestandteile nicht erfüllte. Bei den Backhandschuhen, Backpinseln und Teigschabern mussten hingegen von acht Proben sechs beanstandet werden. Außerdem wurde in dem Lüneburger Institut der Untersuchungsbehörde 25 Ausstechformen für Gebäck aus Kunststoff untersucht. Das Ergebnis: es gab keine Beanstandung. Beschaffenheit und Kennzeichnung entsprachen den rechtlichen Vorgaben.

Die Förmchen bestehen in der Regel aus Polyethylen oder Polypropylen. Nach der Formgebung ist bei Silikonerzeugnissen eine thermische Nachbehandlung erforderlich; dieser Vorgang ist wichtig, um überschüssige organische Bestandteile zu verflüchtigen. Aus Kostengründen verkürzen manche Hersteller allerdings diesen Prozess oder verzichten ganz auf ihn.


Artikel vom 04.01.2007
Drucken 

Weitere Nachrichten aus Blickpunkte vom 04.01.2007:

Backwaren vergiftet?
Große Spende statt kleiner Geschenke

Kommentare

Aktuelle Meldungen aus Blickpunkte


Abonnenten Bereich



Hilfe




Rezept der Woche

Orangen-Törtchen
Rezept der Woche Fruchtige Sahnecremedesserts mehr ...




ABZ Newsletter

Nutzen Sie als Abonnent kostenlos unseren wöchentlichen Informationsdienst per E-Mail.

Jetzt anmelden!