Prisma

Christstollen ins Land des Lächelns

Dresdner Kollegen und das amtierende Stollenmädchen reisen nach Japan


Dresden (ad). Der Dresdner Christstollen ist eine im In- und Ausland gefragte Spezialität aus den Backstuben der sächsischen Landeshauptstadt. Im vergangenen Jahr begeisterten Stollen aus Dresdner Produktion am Tag der Deutschen Einheit Genießer in den USA. In diesem Jahr treten Dresdner Christstollen die Reise nach Japan an, um dort am 3. Oktober verkostet zu werden.

Hans-Jürgen Matzker, Obermeister der Bäckerinnung Dresden und zugleich Chef des Schutzverbandes Dresdner Stollen e.V., erinnert sich noch heute gern an den Auftritt in den USA. „Wir haben unseren Dresdner Stollen beim Empfang der Deutschen Botschaft angeboten, die Amerikaner waren begeistert, eine bessere Werbung konnte man sich nicht denken.“

Offensichtlich waren nicht nur die Dresdner Bäcker zufrieden. „Von Seiten der Staatsregierung wurde jetzt der Wunsch an uns herangetragen, auch in diesem Jahr am Empfang der deutschen Botschaft teilzunehmen“, freut sich Matzker. Allerdings geht die Reise diesmal in die entgegengesetzte Richtung: Der Freistaat Sachsen wird am 3. Oktober 2007 den Empfang der deutschen Botschaft in Japan ausrichten. „Auf ausdrücklichen Wunsch von Ministerpräsident Georg Milbradt soll unser Stollen Teil des Menüs sein“, hat Matzker erfahren.

Auf die Reise ins Land der aufgehenden Sonne wird sich in diesem Jahr eine vierköpfige Dresdner Gruppe machen, der auch das amtierende Stollenmädchen Mandy Irmscher angehört. Neben einer größeren Menge fertiger Stollen werden die Dresdner Bäcker auch die eingesetzten Zutaten mit nach Japan nehmen. Allerdings nicht, um dort Nachschub zu backen. „Auf diese Weise können wir den Japanern zeigen, woraus unser Stollen hergestellt wird“, erklärt Matzker.

Obwohl die fernöstlichen Geschmäcker sich von den hiesigen bekanntermaßen etwas unterscheiden, werde für die Japaner weder an der Rezeptur noch an der Präsentation des Stollens etwas verändert. „Schließlich stellen wir in Japan nicht irgendein Produkt vor, sondern unseren echten Dresdner Christstollen – an dem wird nichts verändert!“


Artikel vom 23.08.2007
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