Prisma

Brot infizierte Kinder

Warme Witterung begünstigt Krankheitserreger


Schwerin (ke). In einem Schullandheim im Kreis Ostvorpommern erkrankten am 21. und 22. Juli 2006 24 Personen an einer Salmonellen-Infektion. 22 der Patienten wurden in den Krankenhäusern Anklam, Wolgast und im Universitätsklinikum Greifswald stationär behandelt. Wie das Sozialministerium mitteilte, sei die Infektion durch den Verzehr von nicht ausreichend durchgebackenem Brot hervorgerufen worden.

In Mecklenburg-Vorpommern werden Salmonelleninfektionen jährlich zwischen 20 und 70 Mal registriert. Salmonellen-Infektionen sind meldepflichtig und unterliegen somit der ständigen Überwachung durch die kommunalen Gesundheitsämter, das Landesamt für Gesundheit und Soziales und das Robert Koch-Institut. Dadurch kann jederzeit zeitnah auf besondere regionale oder saisonale Häufungen reagiert werden. Von 1994 bis 2005 hat die Zahl der Salmonellen-Infektionen in Mecklenburg-Vorpommern um mehr als 80 Prozent abgenommen.


Artikel vom 10.08.2006
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