Prisma

Ausrede nicht abgenommen

Bäckereiverkäuferin wollte mit Spielgeld bezahlen


Düsseldorf (p). Eine Angestellte einer Düsseldorfer Bäckerei muss sich Ende September in einem kuriosen Falschgeld-Prozess vor Gericht verantworten, wie die Düsseldorf Nachrichten melden.

Die 50-jährige soll in der Bäckerei einen 300-Euro-Schein gefunden haben. Anschließend wollte sie laut Anklage mit dem Spielgeld in der Altstadt ein Haushaltsgerät bezahlen. In einem Kaufhaus wollte die Frau einen Wasserkocher kaufen. Der Kassiererin fiel das Falschgeld jedoch direkt auf. Die Bäckereiverkäuferin hatte jedoch eine originelle Ausrede parat, die Frau erklärte, in ihrer Bäckerei habe sie höchstens mit 50 Euro Scheinen zu tun, mit allen anderen Scheinen kenne sie sich nicht aus.

Gerichtssprecher Ulrich Thole: „Soviel Unkenntnis hatte das Amtsgericht der Frau nicht abgenommen und 500Euro Geldstrafe verhängt. Weil sie damit nicht einverstanden ist, wird jetzt neu verhandelt“.


Artikel vom 28.09.2006
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