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„Teuro“ statt „Euro“

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Bäckereiverkäuferin wegen Falschgeld vor Gericht

Düsseldorf (p). Mit einem blauen Auge davon gekommen ist eine 50-jährige Bäckereiverkäuferin, die mit einem 300-Euro-Schein bezahlen wollte. Gegen Auflage von 500 Euro ist das Berufungsverfahren am Freitag, den 26.01.2007, vor dem Düsseldorfer Landgericht eingestellt worden, wie WDR.de berichtet.

Sie traute ihren Augen kaum, als sie 2004 vor der Bäckerei fegte und den zusammengefalteten Geldschein sah: 300-Euro. Was viele auf den ersten Blick erkannt hätten, kam der Verkäuferin, die an einer Rechtschreibschwäche leidet, nicht in den Sinn. Sie sah sich den Fund nicht genauer an. Statt dessen ging sie in ein Kaufhaus. Die Kassiererin wunderte sich, als sie den noch immer gefalteten Schein glättete: „Teuro“ und „Eros“ stand dort.

„Versuchtes Inverkehrbringen von Falschgeld und versuchter Betrug“, lautete die Anklage. Dafür sollte sie 15 Tagessätze zu je 10 Euro bezahlen. Ihr Anwalt ging in Berufung. Die Richterin stellte das Verfahren ein, obwohl sie sich nur schwer vorstellen könne, dass man einen großen Geldschein nicht auseinander faltet.

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