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„Einfach zu viel Luft“

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Mitteldeutscher Rundfunk als Brötchentester im Einsatz

Wie viel Luft in Semmeln steckt, wollt die Redaktion der Sendung „Umschau“ des Mitteldeutschen Rundfunks wissen. Sie ging also der Frage nach: „Wie viel Brötchen bekommt der Kunde für sein Geld?“ Das Umschau-Team kaufte seine Testobjekte bei verschiedenen Discountern, Backwarenketten und Tankstellenshops. Jeweils zehn Weizen- und zehn Mehrkornbrötchen wurden ausgewählt und durchliefen eine Versuchsreihe.

Die Brötchen waren nicht nur unterschiedlich groß, sondern auch unterschiedlich schwer. Am schwersten waren, so die Brötchentester, die Schrippen vom Discounter. Auch die Tankstellenbrötchen lagen gut im Rennen. An der Uniklinik Leipzig wurden dann die Proben per Computertomografie (CT) durchleuchtet, um festzustellen, wie viel Luft sie enthalten. Laut Redaktion befand sich in vielen Brötchen „einfach zu viel Luft“.

In der DDR lag das Brötchengewicht bei 45 bzw. 50 g. Vielen Verbrauchern gilt diese Größe auch heute noch als Maßstab. Über den Geschmack der Backwaren urteilten die Tester nicht – sonst hätten sie vielleicht zugeben müssen, dass echte Genießer knusprige, lockere und leichte Brötchen vom Bäcker bevorzugen.

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