Prisma

„Hilfe zur Selbsthilfe“

Bäckermeister Grote baut Bäckerei in Uganda mit auf


Langenholthausen (p). Seit dem 20. Oktober 2007 ist die Kolping-Bäckerei in Arua (Uganda) in Betrieb. Dass es den Einheimischen ermöglicht worden ist, eigene Backwaren herzustellen, anstatt das Brot aus der 500 Kilometer entfernten Hauptstadt Kampala anliefern zu lassen, ist der großartigen Unterstützung der Kolpingsfamilie Garbeck und der beispielhaften Arbeit des Aufbau-Teams um Bäckermeister Karl-Heinz Grote zu verdanken, wie die Lüdenscheider Nachrichten berichteten. Drei Jahre hatte es bis zur Umsetzung dieser guten Idee gedauert, die von Pastor Cosmas Alule angeregt worden war. Unlängst präsentierte das Aufbau-Team ihrer Reise nach Arua und die Hintergründe zu ihrer Aktion als „Hilfe zur Selbsthilfe“.

Die Maschinen und Geräte waren bereits im Vorfeld der Reise per Container nach Arua geliefert worden. „Unsere Ziele waren, den Einheimischen eine ausgewogene Ernährung bieten zu können und Lebensmittel vor Ort anzubieten. Aber auch die Schaffung von Arbeitsplätzen und die ökonomische Entwicklung lagen uns am Herzen“, erklärte Grote, der in Arua Rezepturen aus regionalen Rohstoffen wie beispielsweise für das „Arua Special Bread“ entwickelte.

Bevor erste Backversuche möglich waren, musste die Stromversorgung über Generatoren einwandfrei laufen, erklärte Grote. Ebenso sei eine geregelte Wasserversorgung notwendig gewesen. Ein weiterer Schwerpunkt sei die Schulung der Mitarbeiter gewesen.


Artikel vom 17.01.2008
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