Prisma

„Goldene Brezel“ für Weihbischof


Münster (rh). Es hat schon eine fünfjährige Tradition für die Bäckergilde Münster, verdiente Menschen aus der Region mit der „Goldenen Brezel“ auszuzeichnen. In diesem Jahr erhielt Weihbischof Friedrich Ostermann dieses Zeichen der Wertschätzung aus der Hand von OM Bernd Pohlmeyer und Vorstandmitglied Georg Krimphove. Seit fünf Jahren ist das Ehrenzeichen sogar beim Patentamt eingetragen und damit vor Nachahmung geschützt. In seiner Laudatio hob der Gildemeister hervor, dass der kirchliche Würdenträger sich nicht nur durch seine Unterstützung des traditionellen „Guten Montags“ (der alle drei Jahre an die Rettung Wiens durch Bäckergesellen aus Münster erinnert) um das backende Handwerk verdient gemacht hat. Auch bei der Pflege des Brauchtums rund um das Handwerk ist der Bischof aktiv. Seine eigene Beziehung zu den Bäckern geht darüber hinaus. So wuchs Friedrich Ostermann selbst in einem Bäckerhaus auf und knetete nach eigenen Worten in seiner Jugend „so manchen Hefeteig“ in der väterlichen Backstube.



Artikel vom 27.01.2006
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