Volles Haus beim Deutschen Backkongress 2010
Wiesbaden (wo). Rund 270 Besucher aus Handel, Handwerk und Industrie sind zum Deutschen Backkongress 2010 nach Wiesbaden gekommen, um sich umfassend über aktuelle Markttrends und Marktchancen zu informieren. Wobei vor allem die Megatrends Genuss, Gesundheit und Wellness bedient werden sollten, wie betont wurde. In dem Zusammenhang hat das Bäckerhandwerk vor allem durch das Betonen von handwerklichem Backen, durch ausgeprägtes Regionalmarketing, in der Bäckergastronomie und im Frühstücksgeschäft beste Perspektiven - gerade mit Blick auf die verstärkten Backaktivitäten der Lebensmitteldiscounter.
"Ich glaube, für die Themen gibt es noch viel Spielraum", fasste GfK-Experte Helmut Hübsch mit Blick auf das Bäckerhandwerk zusammen. Er betonte in seinem Marktüberblick, dass die Krise überwunden scheint. Das Einkommen der Verbraucher sei laut der Haushaltsbefragung der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) wieder leicht gestiegen (+0,4%). Erfreulich auch, dass der Verkauf handwerklich frischer Backwaren im Jahr 2009 (47,8%) gegenüber der SB-Ware (39,9%) und den sogenannten Do-it-yourself-Backwaren (laut GfK immerhin 12,4%) wieder etwas zugelegt hat. Wobei die Zunahme bei frischen Backwaren sicher auf das Konto der Backstationen des LEH gehen.
Bei den Gesamtausgaben für Backwaren liegt das Handwerk mit 45 Prozent immer noch an der Spitze. Die Discounter stagnieren bei knapp 26 Prozent Marktanteil. Bis April diesen Jahres ist der Wert laut Helmut Hübsch auf 24,6 Prozent zurück gegangen. "Über den Preis geht nichts mehr", so sein Fazit mit Blick auf das Angebot der Lebensmitteldiscounter.
Weitere Informationen, finden Sie unter www.conferencegroup.de/back.
Impressionen vom Deutschen Backkongress 2010
Klicken Sie auf ein Vorschaubild, um sich eine vergrößerte Version des jeweiligen Motivs anzeigen zu lassen.


RSS



Volles Haus beim Deutschen Backkongress 2010